Gredhaus, Steinach

Gredhaus, Steinach
Das Gredhaus in Steinach wurde im Jahr 1473 für Kaufmannswaren und Korn am damaligen Hafen erbaut. Es war im Besitz der Stadt St. Gallen und wurde zum Hauptstapelplatz der südlichen Seeseite. Über die Jahrhunderte verlor das Gredhaus an Bedeutung für den Handel, mit seinen 23 x 23 x 23 Meter blieb es jedoch ein wichtiges Wiedererkennungsmerkmal für Steinach. Um das Gredhaus wurden deutlich kleinere Wohn- und Stallbauten erstellt. Früher war die Nordfassade in Richtung des Sees die Hauptfassade, dies änderte sich mit der Umlegung des Hafens von Steinach und die zum Dorf gerichtete Südfassade wurde zur Hauptfassade. Mit den anderen Gebäuden zusammen fasste diese einen Platz. In alten Dokumenten wurde dieser Platz als der Dorfplatz von Steinach bezeichnet. Nach der Umlegung des Hafens wurde vor dem Gredhaus eine öffentliche Badeanstalt errichtet. Zuerst wurde diese direkt ans Wasser gebaut, in den 1950er Jahre rückte diese näher ans Gredhaus heran, da eine Liegewiese errichtet wurde. In den 1980er Jahren mussten ein Teil der Wohn- und Stallbauten um das Gredhaus neuen Überbauungen weichen. Diese stossen nicht mehr mit der Hauptfassade an den Platz an, sondern sind in sich geschlossen. Die Qualitäten des Platzes gehen damit verloren.


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